20 | 06 | 2013

Herzlich Willkommen auf der Seite von EU Kids Online - Germany

Wie nutzen Kinder und Jugendliche in Europa das Internet, welchen Risiken und Chancen begegnen sie und wie gehen sie mit ihnen um? Wo liegen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den einzelnen europäischen Ländern?

Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des Projekts EU Kids Online, das Anfang 2006 von der Europäischen Kommission im Rahmen des Safer Internet Plus Programms bewilligt wurde. Hierbei handelt es sich um eine internationale Vernetzungsinitiative, die europaweit verfügbare Daten zur Mediennutzung von Kindern Medien bündelt, internationalen Kooperationspartnern zur Verfügung stellt und auf dieser Basis Forschungsbedarfe identifiziert. Derzeit sind 32 europäische Länder an dieser Initiative beteiligt.

Nach einer ersten Bestandsaufnahme in der ersten Projektphase (2006-2009) startete im Juni 2009 das Folgeprojekt EU Kids Online II, in dem eine europaweite Repräsentativbefragung zur sicheren Internetnutzung von Heranwachsenden durchgeführt wurde. Hierbei wurden 25.000 9- bis 16-Jährige und deren Eltern aus 25 europäischen Ländern befragt. Der Endbericht wurde Ende September 2011 veröffentlicht.

Seit November 2011 wird das Projekt in einer dritten Phase fortgesetzt. In diesem Projektabschnitt wird zum einen die in EU Kids Online I angelegte Datenbank mit Studien zur Onlinenutzung von Kindern in Europa aktualisiert und erweitert, zum anderen werden die Daten aus der europaweiten Repräsentativbefragung vertiefend ausgewertet. Darüber hinaus werden in ausgewählten Ländern qualitative Interviews zum Risikoverständnis von Kindern durchgeführt.

 

Diese Website bildet den deutschen Knotenpunkt im Rahmen des Projektnetzwerkes und dient in erster Linie dem Transfer von Ergebnissen aus dem Gesamtprojekt. Koordiniert wird das Projekt auf deutscher Ebene vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg. Die offizielle englischsprachige Projekt-Homepage findet sich unter der Adresse www.eukidsonline.net.

Wir freuen uns über Hinweise auf interessante Aktivitäten, Studien und Publikationen zur Onlinenutzung von Kindern und Jugendlichen.



 

 

Veranstaltungshinweis - "Kinder im Netz" am 25. Juni 2013

Medien sind in den Lebenswelten von Kindern fest verankert und es gibt vielfältige Generationsbegriffe, um „Medienkindheit“ genauer zu charakterisieren: Windowsgeneration, Generation YouTube, Facebook-Generation, Touch Screen Generation etc. Übersehen wird dabei allerdings oftmals die Vielfältigkeit innerhalb einer Generation im Hinblick auf die Mediennutzung und -aneignung.
Die Veranstaltung des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung und des Research Center for Media and Communication (RCMC) am Dienstag, den 25. Juni 2013, 11.00-13.15 Uhr, an der Universität Hamburg, gibt einen Überblick darüber, was aktuelle Studien über die Medien- und insbesondere die Onlinenutzung von Kindern verraten. Nähere Infos und Programm
VernetzteKinderIllu

Teens and Technology 2013

Das PewResearchCenter und das Berkman Center for Internet & Society at Harvard haben 802 US-amerikanische Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren zu ihrer Internetnutzung befragt. Im Fokus stand dabei die Nutzung per Smartphone: 25% der Jugendlichen gaben an, das Internet hauptsächlich mit ihrem Smartphone zu nutzen.

Den kompletten Bericht finden Sie hier (pdf; englischsprachig).

KIM-Studie 2012 erschienen

Aus der Pressemitteilung des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs):

"Die Studienreihe KIM wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) seit 1999 regelmäßig durchgeführt. Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der Sechs- bis 13-Jährigen in Deutschland ab. Für die KIM-Studie 2012 wurden rund 1200 Kinder und deren Haupterzieher im Frühsommer 2012 zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt. Die Studiendokumentation ist unter www.mpfs.de kostenlos abrufbar.

Die KIM-Studie 2012 enthält erstmals den Sonderteil "miniKIM", in dem das Medienverhalten von Kindern im Vorschul- und Kindergartenalter (2-5 Jahre) beschrieben wird."

Direkt zur KIM-Studie 2012 mit der Möglichkeit zum pdf-Download gelangen Sie hier.

Das digitale Universum ihrer Kinder (Video)

[Auf das Bild klicken um zum Video zu gelangen. Quelle: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=JjQGeegPLwc#!]

Studie zur Internetabhängigkeit bei europäischen Jugendlichen

In der Studie des EU NET ADB Forschungsprojekts wurden 13.284 Jugendliche aus Griechenland, Deutschland, den Niederlanden, Island, Polen, Rumänien und Spanien in einer repräsentativen Umfrage zu ihren internetbezogenen Verhaltensweisen befragt. Zusätzlich wurden 124 qualitative Tiefeninterviews geführt. Neben Informationen zu Zugang und Nutzung des Internets, positiven als auch potenziell schädlichen bzw. riskanten Erfahrungen, Internetabhängigkeit, Online-Kommunikation und Social-Networking sowie der Nutzung von Computer- und Glücksspielen wurde in den qualitativen Interviews besonderer Wert auf den Prozess der Entwicklung von Internetabhängigkeit sowie der Aufdeckung potenzieller Risiko- und Schutzfaktoren gelegt.

Weitere Informationen zum Projekt sowie ein Ergebnisbericht finden sich unter http://www.eunetadb.eu/en/ (jeweils englischsprachig).

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Veröffentlichungen

Livingstone, S., Haddon, L., & Görzig, A. (eds) (2012).  Children, risk and safety on the internet: Kids online in comparative perspective. Bristol: The Policy Press.

Livingstone, S., & Haddon, L. (eds) (2009). Kids online. Opportunities and risks for children. Bristol: The Policy Press.