18 | 04 | 2014

Herzlich Willkommen auf der Seite von EU Kids Online - Germany

Wie nutzen Kinder und Jugendliche in Europa das Internet, welchen Risiken und Chancen begegnen sie und wie gehen sie mit ihnen um? Wo liegen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den einzelnen europäischen Ländern?

Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des Projekts EU Kids Online, das Anfang 2006 von der Europäischen Kommission im Rahmen des Safer Internet Plus Programms bewilligt wurde. Hierbei handelt es sich um eine internationale Vernetzungsinitiative, die europaweit verfügbare Daten zur Mediennutzung von Kindern Medien bündelt, internationalen Kooperationspartnern zur Verfügung stellt und auf dieser Basis Forschungsbedarfe identifiziert. Derzeit sind 32 europäische Länder an dieser Initiative beteiligt.

Nach einer ersten Bestandsaufnahme in der ersten Projektphase (2006-2009) startete im Juni 2009 das Folgeprojekt EU Kids Online II, in dem eine europaweite Repräsentativbefragung zur sicheren Internetnutzung von Heranwachsenden durchgeführt wurde. Hierbei wurden 25.000 9- bis 16-Jährige und deren Eltern aus 25 europäischen Ländern befragt. Der Endbericht wurde Ende September 2011 veröffentlicht.

Seit November 2011 wird das Projekt in einer dritten Phase fortgesetzt. In diesem Projektabschnitt wird zum einen die in EU Kids Online I angelegte Datenbank mit Studien zur Onlinenutzung von Kindern in Europa aktualisiert und erweitert, zum anderen werden die Daten aus der europaweiten Repräsentativbefragung vertiefend ausgewertet. Darüber hinaus werden in ausgewählten Ländern qualitative Interviews zum Risikoverständnis von Kindern durchgeführt.

 

Diese Website bildet den deutschen Knotenpunkt im Rahmen des Projektnetzwerkes und dient in erster Linie dem Transfer von Ergebnissen aus dem Gesamtprojekt. Koordiniert wird das Projekt auf deutscher Ebene vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg. Die offizielle englischsprachige Projekt-Homepage findet sich unter der Adresse www.eukidsonline.net.

Wir freuen uns über Hinweise auf interessante Aktivitäten, Studien und Publikationen zur Onlinenutzung von Kindern und Jugendlichen.



 

 

Internetleitfaden für Jugendliche

Pressemitteilung von Google Deutschland

Berlin/Köln, 1. April 2014 – Klicksafe, Google und Unitymedia KabelBW haben am Montag in Berlin das Lernheft „Das Web, wie wir’s uns wünschen“ vorgestellt. Das Handbuch richtet sich an 13- bis 16-jährige Jugendliche und orientiert sich an ihren Bedürfnissen und Vorlieben rund um das Thema Internet. Das Lernheft enthält Tipps und Übungen, unter anderem zu Themen wie digitale Spuren, Online-Reputation sowie Rechte und Pflichten in der digitalen Welt. Der in acht Sprachen erschienene Leitfaden ist das Ergebnis eines europaweiten Kooperationsprojektes von European Schoolnet, Insafe, Google und Liberty Global und wurde gemeinsam mit Jugendlichen entwickelt. Die deutsche Broschüre ist kostenlos im Internet abrufbar unter http://webwewant.eu/files/2014/01/Handbook_DE.pdf.

Anlässlich der Veröffentlichung der deutschsprachigen Broschüre diskutierten Jugendliche mit Medienexperten Aspekte der digitalen Mediennutzung und Kompetenzförderung. Teilnehmer der Podiumsdiskussion „Kompetent nutzen und souverän gestalten – Wie unterstützen Schule, Politik und Unternehmen Jugendliche als Akteure und Kreateure digitaler Medien“: Jacqueline Kraege, Chefin der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Christina Schwarzer, MdB, Mitglied der Ausschüsse Digitale Agenda und Familie sowie Frauen, Senioren und Jugend, Jochen Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt und Koordinator des Fachausschusses „Medienkompetenz, Bürgermedien und Jugendschutz“ und stellvertretender Vorsitzender der DLM, Sabine Frank, Leiterin Regulierung, Jugendschutz und Medienkompetenz Google Deutschland, und Dr. Wolf Osthaus, Senior Vice President Regulatory & Public Policy Unitymedia KabelBW.

Quelle: http://googlepressde.blogspot.de/2014/04/das-web-wie-wirs-uns-wunschen-klicksafe.html

Jugendmedienschutz und Medienerziehung in digitalen Medienumgebungen

Die Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendmedienschutzes und, damit eng verbunden, das Thema der Medienerziehung in der Familie bleiben angesichts der aktuellen medialen Entwicklungen auf der politischen Agenda. Das betreffende Politikfeld ist durch ein komplexes Regelungsregime mit vielen Stakeholdern geprägt, durch beträchtliche Wissensdefizite und zugleich hohe emotionale Betroffenheit auf der Seite der Bürgerinnen und Bürger, eine große Dynamik des Regelungsbereichs sowie eine begrenzte Durchsetzbarkeit nationaler Vorgaben. In dieser Ausgangssituation ist eine kontinuierliche wissenschaftliche Beobachtung aktueller Entwicklungen und eine darauf bezogene empirisch fundierte Auseinandersetzung mit möglichen Handlungsoptionen von besonderer Bedeutung.

Dies ist der Hintergrund für ein Projekt, im Rahmen dessen das Hans-Bredow-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) von Ende 2013 bis Mitte 2015 folgende Untersuchungsbausteine bearbeiten wird:

  • Monitoring zur aktuellen Angebots- und Nutzungsentwicklungen bei Kindern und Jugendlichen sowie zu regulatorischen Entwicklungen in der EU; die Ergebnisse werden in halbjährlichen Berichten veröffentlicht.

  • Inhaltliche Vorbereitung eines Kongresses zu Jugendmedienschutz und Medienerziehung in digitalen Medienumgebungen, der voraussichtlich Anfang 2015 stattfinden wird.

  • Qualitative Studie zur Akzeptanz, Nutzung und Weiterentwicklung technischer Jugendschutzinstrumente: Damit knüpft das Institut an frühere standardisierte Befragungen zur Nutzung dieser Instrumente an und geht der Frage nach, wie solche Instrumente in den Alltag von Familien integriert werden können.

  • Qualitative Studie zur mobilen Internetnutzung im Alltag von Kindern und Jugendlichen: Die wesentliche Veränderung in der Onlinenutzung von Kindern und Jugendlichen gegenüber der umfassenden Befragung, die im Rahmen des EU Kids Online-Netzwerks durchgeführt wurde, besteht in der rasch zunehmenden Bedeutung mobiler Endgeräte für den Internetzugang. Die Studie greift dies auf, indem vertiefend die besonderen Bedingungen der mobilen Internetnutzung untersucht werden.

Insgesamt besteht das Ziel des Vorhabens darin, aus einer möglichst ganzheitlichen Perspektive aktuelle quantitative und qualitative Befunde zu Fragen des Jugendmedienschutzes und der Medienerziehung zu erarbeiten, zusammenzuführen, im Hinblick auf die sich daraus ergebenden politischen Herausforderungen zu diskutieren und in die entsprechenden politischen Gremien einzubringen. 

Laufzeit: November 2013 bis Juni 2015

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Hans-Bredow-Instituts.

Safer Internet Day 2014

 

"Am 11. Februar 2014 findet wieder der jährliche internationale Safer Internet Day statt. Unter dem Motto "Gemeinsam für ein besseres Internet" ("Let's create a better internet together") bündelt die Initative der Europäischen Kommission wieder weltweit Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema "Sicherheit im Netz".
In Deutschland initiiert und koordiniert klicksafe erneut die nationalen Aktivitäten mit dem Ziel, möglichst viele Akteure und Institutionen für eine Beteiligung in eigener Regie zu gewinnen."

Quelle: http://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/sid-2014/

JIM-Studie 2013 veröffentlicht

"Die Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-) Media) wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest seit 1998 in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk jährlich durchgeführt. Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der Jugendlichen in Deutschland ab. Für die Befragung wurden 1.200 Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren im Frühsommer 2013 telefonisch befragt. Neben Fakten zum Thema Internetnutzung enthält die Studienreihe Basisdaten zum Freizeitverhalten der Jugendlichen sowie Mediennutzungsdaten zu Fernsehen, Radio, Internet, Handy, Büchern und Computerspielen."

Links zur JIM-Studie 2013 (pdf, 72 Seiten) und zur Pressemitteilung vom 29.11.2013

Quelle: http://www.mpfs.de/index.php?id=613

Europäischer KinderOnlinePreis

Kategorie: Online-Angebote von Erwachsenen

Kategorie: Online-Angebote von Kindern/Jugendlichen

Quelle: http://www.klicksafe.de/ekop

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Veröffentlichungen

Livingstone, S., Haddon, L., & Görzig, A. (eds) (2012).  Children, risk and safety on the internet: Kids online in comparative perspective. Bristol: The Policy Press.

Livingstone, S., & Haddon, L. (eds) (2009). Kids online. Opportunities and risks for children. Bristol: The Policy Press.