Erste europaweite Studie zur Online-Nutzung von Kindern präsentiert

21.10.2010 - www.eukidsonline.de

Zwölf Prozent der europäischen Kinder, die das Internet nutzen, machen online negative Erfahrungen. Zu diesem Ergebnis kommt die europaweite Untersuchung EU Kids Online, die am 21. Oktober im Rahmen des Safer Internet Forums in Luxemburg vorgestellt wird. Über 23.000 Kinder zwischen 9 und 16 Jahren aus 25 europäischen Ländern wurden zu ihrer Online-Nutzung befragt. Für deutsche Kinder ist die Wahrscheinlichkeit, unangenehme Erfahrungen im Internet zu machen, mit 8 Prozent geringer als im europäischen Durchschnitt. "Deutsche Kinder nutzen das Internet seltener und weniger vielfältig", erläutert Professor Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung in Hamburg und Leiter des deutschen EU Kids Online-Forschungsteams. "Damit sind sie weniger gefährdet, nutzen aber auch die Chancen des Internets nur in begrenztem Maße."

Insgesamt 39% der Kinder sind europaweit bereits mit einem oder mehreren Online-Risiken in Kontakt gekommen. Zu diesen Online-Risiken zählen Pornographie, Mobbing ("Online-Bullying"), sexuelle Nachrichten ("Sexting") und Bilder sowie der Missbrauch persönlicher Daten. Im europäischen Vergleich zeigt sich, dass am häufigsten Kinder in Estland, Litauen, Tschechien und Schweden Erfahrungen mit Online-Risiken gemacht haben (jeweils zwei Drittel). Am seltensten war dies bei Kindern in der Türkei, in Portugal und in Italien der Fall. Wie Kinder auf die Begegnung mit Online-Risiken reagieren, ist unterschiedlich. Tatsächlich unangenehm berührt durch die Risiken waren am häufigsten Kinder in Dänemark (26%), Estland (25%), Rumänien und Schweden (je 21%), am seltensten Kinder in Italien (6%), Portugal (7%) und Deutschland (8%). "Das Internet nimmt heute einen zentralen Stellenwert im Leben der Kinder überall in Europa ein. Sie nutzen es für vielfältige Aktivitäten, um Hausaufgaben zu machen, zum Spielen, um sich Videos anzuschauen oder um Nachrichten zu versenden. Obwohl es beunruhigend ist, dass einige Kinder negative Erfahrungen machen, müssen die Risiken gegen die Vorteile abgewogen werden – denn nicht immer führen Risiken zu unangenehmen Erlebnissen", gibt Professor Sonia Livingstone, die Leiterin des EU Kids Online-Netzwerkes an der London School of Economics and Political Science, zu bedenken.

Eltern sind sich häufig der Gefahren nicht bewusst und wissen nicht, was ihr Kind online tut: So behauptet etwa die Hälfte der Eltern jener Kinder, die bereits online gemobbt wurden, ihrem Kind wäre Derartiges noch nicht passiert. Insbesondere die jüngeren Kinder haben Probleme, mit belastenden Erfahrungen umzugehen. "Künftige Maßnahmen zur Förderung eines sicheren Umgangs mit dem Internet sollten sich daher insbesondere an diese Gruppe richten", fordert Hasebrink.

Die vorgestellten Ergebnisse beruhen auf einer Studie des Forschungsnetzwerkes EU Kids Online, das vom EC Safer Internet Programme gefördert und von der London School of Economics and Political Science (LSE) koordiniert wird. Insgesamt sind Forscherteams aus 25 Ländern beteiligt. Deutsches Mitglied in diesem Netzwerk ist das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg.

Das Projekt EU Kids Online will das Wissen über die Onlinenutzung von Kindern und Eltern in Europa erweitern. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen und Umgangsweisen mit Risiken und Möglichkeiten der Förderung einer sicheren Onlinenutzung. Am Projekt sind folgende Länder beteiligt: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Ungarn, Irland, Italien, Litauen, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Türkei und Zypern. Die Ergebnisse basieren auf einer Face-to-Face-Befragung mit einer repräsentativen Stichprobe von Kindern in Europa, die das Internet nutzen. Die Befragung wurde im häuslichen Kontext durchgeführt. Methodische Details sind im Bericht und auf der Projektwebsite www.eukidsonline.net dokumentiert.


[Zusammenfassung der Ergebnisse...]
[Gesamtbericht...]
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Mailingliste zu 'EU Kids Online II'

28.05.2010 - www.eukidsonline.de

Für zeitnahe Informationen zum Projekt 'EU Kids Online II' gibt es die Möglichkeit, sich in eine Mailingliste einzutragen.
(Da es sich um eine neue Mailingliste handelt, bitten wir sie, sich erneut anzumelden, wenn sie sich bereits für EU Kids Online I registriert hatten.)

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Safer Internet Day 2010

27.01.2010 - www.klicksafe.de

Am 9.2. findet in den euopäischen Ländern der vierte Safer Internet Day statt. Einen Überblick über alle Aktivitäten, die zu diesem Motto stattfinden, findet sich auf der Seite von klicksafe.de



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Zwei neue Links hinzugefügt

12.11.2009 - www.eukidsonline.de

Zur Linksammlung sind zwei neue Webseiten hinzugefügt worden:

www.juuuport.de ist eine Web-Selbstschutzplattform von Jugendlichen für Jugendliche

www.watchyourweb.de ist eine Plattform für sicheres Surfen im Netz.

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EU Kids Online - Die deutschsprachige Zusammenfassung der Ergebnisse ist verfügbar.

08.08.2009 - www.eukidsonline.net

Ab jetzt sind außer dem Report (engl.) auch Zusammenfassungen in zehn verschiedenen Sprachen verfügbar.

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3rd International Conference
“Keeping Children and Young People Safe Online”

08.08.2009 - www.saferinternet.pl

29.-30.09.2009 im Marriot Hotel Warschau

Es treffen sich Vertreter aus dem Bereich Erziehung, Regierung, Industrie sowie Vertreter der Stafverfolgungsbehörden und Repräsentanten nichtstaatlicher Organisationen um eine Vielzahl von Themen rund um die Sicherheit von Kindern und Heranwachsenden im Internet zu diskutieren. Mit verschiedenen Vorträgen soll das Thema in den Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit gerückt werden, außerdem werden im Rahmen der Konferenz empfehlenswerte Maßnahmen und Modellprojekte aus den verschiedenen Bereichen vorgestellt, um den Austausch von Konzepten zu fördern.
Die Sitzungen werden von anerkannten, internationalen Experten auf dem Gebiet des Jugendschutzes geleitet.

Die Konferenz wird in polnischer und englischer Sprache abgehalten, Simultanübersetzung wird angeboten.

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EU Kids Online - Ergebnispräsentation eines europäischen Forschungsverbundes zum sicheren Umgang mit dem Internet

09.06.2009 - www.medienforum.nrw.de

24.06.2009 in der Rheinparkhalle in Köln

Im Rahmen des Medienforums NRW werden die Ergebnisse aus dem Projekt "EU Kids Online" am 24. Juni in der produzenten.lounge der Koelnmesse vorgestellt.

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Final Conference of the Youth Protection Roundtable

25.03.2009 - www.yprt.eu

03.04.2009 im Ludwig-Erhard-Haus in Berlin

Am 3. April werden auf der Abschlusskonferenz des Youth Protection Roundtables die Ergebnisse eines Netzwerkes von 32 europäischen Partnern zum Thema "Jugendschutz im Internet" öffentlich präsentiert.
Es werden Empfehlungen für Entwickler, Eltern und Erziehungsverantwortliche vorgestellt und anhand von Beispielen präsentiert.
Vertreter der Europäischen Kommission, aus den Bereichen Regierung, Wohlfahrtsorganisationen und Unternehmen werden auf dem Podium über aktuelle Ergebnisse und Entwicklungen diskutieren. Auf einer begleitenden Ausstellung können sich Teilnehmer ausführlich informieren und mit Expertinnen und Experten austauschen.

Der Youth Protection Roundtable ist ein Projekt im Rahmen des Safer Internet Action Plans der Europäischen Kommission und wird mit einer Laufzeit von November 2006 bis April 2009 gefördert.

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Safer Internet Day 2009 - Wie sehen Eltern die Online-Nutzung ihrer Kinder und wie gehen sie mit Online-Risiken um?
Länderspezifische Ergebnisse aus der Eurobarometer-Studie 2008

10.02.2009 - www.eukidsonline.net

Im Rahmen der Eurobarometer-Studie "Towards a safer use of the Internet for children in the EU - a parents' perspective" (Flash EB No. 248) wurden Eltern von Kindern im Alter von 6-17 Jahren in 27 europäischen Ländern u.a. gefragt, wie sie die Onlinenutzung ihrer Kinder sehen, welche Risiken sie sehen und wie sie mit diesen umgehen.
Aus Anlass des Safer Internet Days wurden diese Daten mit Blick auf die 21 Länder betrachtet, die im Forschungsverbund EU Kids Online beteiligt sind.

Safer Internet Day 2009 - Country-specific findings from the Eurobarometer Report 2008

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Safer Internet Day 2009

10.02.2009 - www.klicksafe.de

Am 10.2. findet in 40 euopäischen Ländern der Safer Internet Day statt. Einen Überblick über alle Aktivitäten, die zu diesem Motto stattfinden, findet sich auf der Seite von klicksafe.de



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Handysektor Comic - "Fertigmachen ist Tabu!"

22.01.2009 - www.handysektor.de

Mit dem neuen Comic-Flyer -FERTIGMACHEN ist TABU- bietet das Projekt Handysektor Anregungen gegen Mobbing per Handy. Der Flyer ist ab sofort per Download und auch in gedruckter Form kostenlos erhältlich.

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Mit der Welt vernetzt - Tagung in Berlin

03.10.2008 - www.tv-ev.de

9. - 10.10 in Berlin

"Mit der Welt vernetzt - Kinder und Jugendliche in virtuellen Erfahrungsräumen:"

Zweitägige Fachveranstaltung zum Umgang mit Onlinemedien und den spezifischen Herausforderungen mit Blick auf Heranwachsende. Ein besonderes Highlight ist die Verleihung des Erfurter-Netcodes-Siegels für qualitätsvolle Internetseiten für Kinder.

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Der 5. EU Kids Online - Newsletter ist Online

03.10.2008 - www.eukidsonline.de

Der 5. EU Kids Online Newsletter ist ab sofort in englischer Sprache verfügbar.

Inhalte:

  • Report Comparing Children's Online Opportunities and Risks
  • Best Practice report
  • EU Kids Online contributions to EC initiatives
  • Recent publications from EU Kids Online members

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