Der Fokus der diesjährigen JIM-Studie liegt auf dem Informationsverhalten von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahre und den damit einhergehenden Konsequenzen. Die Befragung von 1.200 Jugendlichen im Sommer 2021 zeigt, dass sich die Mediennutzung teilweise wieder normalisiert, aber dennoch einige Veränderungen, die durch die Covid-19-Pandemie beobachtet wurden, im Medienalltag verbleiben und eine intensive Auseinandersetzung mit der Steigerung der Medienkompetenz erfordern.  Read More →

Zwei neue Studien wurden in der letzten Woche zum Themenfeld Gefahren und Risiken“ veröffentlicht. Die Studie Online-Interaktionsrisiken aus der Perspektive von Neun- bis Dreizehnjährigen“ des JFF und dem Deutschen Kinderhilfswerk beleuchtet die Frage, wie Heranwachsende mit Risiken bei der Nutzung von sozialen Diensten oder Online-Games umgehen. Dabei wird deutlich, dass Heranwachsende ein hohes Schutzbedürfnis aufweisen, aber dennoch die Möglichkeiten der Teilhabe wahrnehmen wollen.

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Mit der Frage, wie ein Umgang mit sozialen Netzwerken und Internetangeboten gepflegt werden kann, um das digitale Wohlbefinden zu stärken, setzt sich das neuste Heft der klicksafe-Reihe Mobile Medien – Neue Herausforderungen auseinander. „Ommm Online – Wie wir unser digitales Wohlbefinden steigern weist auf die Funktionen der einzelnen sozialen Netzwerke und deren Effekte hin und leistet Hilfestellung, um das Thema in der Schule oder im Privaten anzusprechen.

Nach 2012 und 2014 beleuchtet der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) in Kooperation mit dem Südwestrundfunk (SWR) nun zum dritten Mal die Mediennutzung von zwei- bis fünfjährigen Kindern. Die Befragung von 600 Haupterzieher*innen verdeutlicht, wie der Medienalltag von Kleinkindern gestaltet wird. Unter anderem wird sichtbar, dass Streamingdienste auch bei den Jüngsten eine bedeutsame Rolle spielen. Der vollständige Bericht kann hier abrufen werden.  

Der diesjährige Welt-Mädchenbericht von Plan International, der im Rahmen des Welt-Mädchentags veröffentlicht wird, setzt sich mit Falschnachrichten und -informationen im Internet auseinandersetzt. Der Bericht schlussfolgert, dass junge Mädchen weltweit durch die Begegnung mit Falschinformationen  gehindert werden, sich für gesellschaftliche Themen zu engagieren. Als Grund hierfür konnte unter anderem fehlendes Wissen über den Umgang mit Falschinformationen identifiziert werden. Read More →

Einen Rückblick auf die TINCON in diesem Jahr, die am 24. September auf dem Gelände des Reeperbahn Festivals stattgefunden hat, ermöglichen der Livestream sowie einzelne Videomitschnitte der Talks auf YouTube. Obwohl die Veranstaltung als Veranstaltung von Jugendlichen für Jugendliche angedacht ist, erlauben die Videos nun auch Älteren einen Einblick in die Welt der Jugendlichen. 

Die neue Ausgabe der Zeitschrift merz 2021/04 trägt den Titel „MedienBildung für nachhaltige Entwicklung“ und liefert einen ersten Aufschlag, um Wege zu finden, Medien und Nachhaltigkeit vereinbaren. Die Ausgabe dient der Anregung des dazugehörigen Diskurses sowie der Vorstellung von Denkanstöße für die praktische Arbeit. Die aktuelle und vergangene Ausgaben sind hier zu finden. 

Zwei neue Studienberichte geben einen Einblick in die aktuellen Erkenntnisse, der am JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis durchgeführten Projekte. Der Bericht „Familie digital gestalten“ liefert dabei einen Überblick über die Mediengestaltung in Familien und zeichnet die Langzeitstudie mit 14 Familien abschließend nach. Die Studie „Politisches Bildhandeln“ verdeutlicht, wie Jugendliche mit politischen Inhalten in sozialen Medien umgehen. Die Studien sind hier abrufbar.

Die zehnteilige norwegische Jugend-Serie NudesNackt im Netz, die aktuell in der ARD-Mediathek abrufbar ist, zeigt eindrücklich auf, welche Konsequenzen die ungewollte Veröffentlichung von intimen Fotos und Videos für Kinder und Jugendliche haben kann. Die Serie begleitet die Geschichten von drei Jugendlichen und beleuchtet dabei die Opfer- sowie Täter*innenperspektive.

 

Inwieweit die Social Media-Aktivitäten von Influencer*innen als Werbung gekennzeichnet werden müssen, wird seit einiger Zeit stark diskutiert. Die aktuelle Studie im Auftrag der Kommission für Jugendmedienschutz untersucht daher wie Werbung online platziert wird. Die Ergebnisse zeigen, dass Werbung oft subtil dargestellt und nicht immer markiert wird, wodurch vor allem unerfahrene Kinder und Jugendlichen die Posts nicht deuten können. Der vollständige Bericht kann hier aufgerufen werden.