Seit Montag findet die Themenwoche der diesjährigen TINCON „Let’s talk Mental Health und Social Media“ digital statt. Eine Woche lang wird so dem Austausch um die mentale Gesundheit im Rahmen von sozialen Medien, genau dort, nämlich auf TikTok, Instagram und YouTube, ein Raum geschafften. Ab 17 Uhr kommen jeden Abend Jugendliche und Expert*innen zu Wort und teilen ihre Erfahrungen. Das vollständige Programm kann hier abgerufen werden.

Auf Basis der Erkenntnisse des 8. ACT ON! Short Reports wurde eine Grafik erstellt, die einen detaillierten Überblick über die relevanten Aspekte der Messenger-Dienste und die Gründe für eine bevorzugte Nutzung liefert. Die Mehrheit der 12- bis 14-Jährigen gaben an, dass sie Dienste insbesondere dann Nutzen, wenn sie weitverbreitet, kostenlos, datensicher und multifunktional sind. Obwohl WhatsApp den Aspekt der Datensicherheit nicht erfüllt, nimmt es den höchsten Stellenwert ein.

Die neuste Ausgabe des Dieter Baacke Preis Handbuchs 16 „Mehr als Homeschooling und Onlinebasteln – Medienpädagogik als Experimentier- und Erfahrungsfeld digitaler Jugendarbeit“ beleuchtet die zahlreichen kreativen Wege der Kinder- und Jugendhilfe, welche aufgrund der Corona-Pandemie eingeschlagen wurden. Hierbei wirft die Ausgaben neben der Vorstellung der Konzepte ebenfalls Fragen zur Weiterführung der bestehenden Konzepte auf. Das Handbuch kann hier online erworben werden. 

Die Mediennutzungszeiten sind durch die Corona-Pandemie deutlich angestiegen. Kinder und Jugendliche verbringen in ihrer Freizeit und für die Schule mehr Zeit mit digitalen Medien. Auf Basis einer regionalen Erhebung wurde ein Merkblatt von Eltern für Eltern erstellt, um die Mediennutzung von Kindern in Relation zu setzten, dabei jedoch altersspezifische Einschränkungen und die Relevanz von digitalen Medien zu betrachten, um so die außerschulische Mediennutzung besser abzustecken.

Im Juni 2021 ist die zweite Staffel des Podcasts „Was geht…? Der ACT ON!-Jugendpodcast“ gestartet. In den ersten beiden Folgen berichten vier junge Redakteur*innen über das Leben und Lernen während Corona und den regelmäßigen Schulschließungen. Neben ihren eigenen Erfahrungen schildern die Jungredakteur*innen auch wie es Mitschüler*innen, Freund*innen aber auch Lehrer*innen in dieser Zeit ergangen ist. Die beiden Folgen sowie die restliche Staffel sind hier abrufbar. 

Im Auftrag der Deutschen Telekom Stiftung hat das Institut für Demoskopie Allensbach untersucht, inwieweit sich die Veränderungen des Schulalltags durch die Corona-Pandemie auf den Lernerfolg, die Lernmotivation sowie -unterstützung ausgewirkt haben. In den Ergebnissen wird sichtbar, dass Kinder und Jugendliche zwar Kompetenzen verbessern konnten, sich bestehende Ungleichheiten zwischen Schüler*innen jedoch verschärft haben. Der Bericht ist hier abrufbar.

Im aktuellen CO:RE (Children Online: Research and Evidence) Webinar sprechen Niamh Ní Bhroin und Elisabeth Staksrud (CO:RE WP7-Research Ethics) gemeinsam mit dem Projekt ySKILLS über ethische Herausforderungen in komparativen Langzeitstudien. Die Aufzeichnung sowie der dazugehörige Blogpost sind nun online. Das Webinar bietet weitreichende Denkanstöße und Implikationen für zukünftige Forschungen. 

Im Rahmen des internationalen Forschungsprojekt „Kids‘ Digital Lives in Covid-19 Times“ (KiDiCoTi), welches die Veränderungen des Medienalltags von Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren und deren Eltern im Zuge des Lockdowns im Frühjahr 2020 in 15 Ländern untersucht, wurde ein weiterer nationaler Bericht veröffentlicht. Der Schweizer Nationalbericht verschafft einen tiefen Einblick in die Veränderungen des Medienalltags. Read More →

Seit 10 Jahren wird das Magazin scout herausgegeben, seit 10 Jahren werden medienerzieherische Themen hierdurch journalistisch aufgearbeitet. In dieser Zeit sind die Mediennutzer*innen jünger geworden und die Mediennutzung allumfassender. Unverändert blieben jedoch die Unterschiede zwischen den Generationen. Die Jubiläumsausgabe widmet sich den Themenkomplexen: Familie, Schule und Kita, und lässt unter anderem Kinder und Jugendliche selbst zu Wort kommen. Die Ausgabe ist hier zu finden. 

Seit einigen Jahren müssen Post auf Instagram bei expliziter Markennennung als Werbung markiert werden, künftig müssen Influencer*innen in Norwegen auch retuschierte Bilder als solche kennzeichnen (betrifft ebenso Werbebilder). Ziel ist es dadurch Kinder und Jugendliche vor unrealistischen und ungesunden Schönheitsidealen zu schützen. In der konkreten Umsetzung bedeutet dies, dass fortan ein Logo die retuschierten Stellen sichtbar machen wird. Das Gesetz soll im Sommer 2022 in Kraft treten.