Für das Sonderheft Children and Media: Emerging Issues der Communications, The European Journal of Communication Research können bis zum 15. März 2020 Abstracts mit einer Länge von bis zu zwei Seiten eingereicht werden. Gesucht werden sowohl theoretische/konzeptionelle als auch empirische Beiträge, die sich zielgruppenspezifisch mit der Mediennutzung Heranwachsender beschäftigen.

Weitere Informationen sind der offiziellen Ankündigung zu entnehmen.

Welche Möglichkeiten bietet das Aufwachsen in digitalen Medienwelten und welchen Risiken begegnen Kinder und Jugendliche im Internet? Die repräsentative Studie von EU Kids Online beantwortet diese Fragen und bietet Einblicke in die Online-Erfahrungen von 9- bis 17-Jährigen in Deutschland. Dafür wurden 1044 Kinder und Jugendliche mit jeweils einem Elternteil zu ihrem Umgang mit digitalen Medien befragt.

Den vollständigen Ergebnisbericht finden Sie hier.

Zum dritten Mal gibt die repräsentative Studie, die von sechs Verlagshäusern finanziert wurde, detaillierte Einblicke in die Lebenswelt der vier- bis 13-Jährigen Kinder in Deutschland. Neben den Mediennutzungsgewohnheiten der Kinder und ihrer Positionierung im Feld der digitalen und analogen Welt, wird hier auch die Rolle der Kinder innerhalb der Familie, des Freundeskreises und im schulischen Umfeld untersucht.

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Die klassische Bildungskonstellation von Lehren, Lernen und Wissen ändert sich durch die Digitalisierung grundlegend. Mit YouTube, als fester und selbstverständlicher Bestandteil ihres Alltags, bringen Jugendliche heute formale und non-formale Bildungswelten zusammen. In einer repräsentativen empirischen Studie vom Rat für Kulturelle Bildung zur YouTube-Nutzung von Jugendlichen unter dem Thema „Digitalisierung und Kulturelle Bildung“ wird diese Entwicklung untersucht.

Die Pädagogische Hochschule Schwyz hat Ergebnisse aus der EU Kids Online Schweiz-Studie zum Umgang von Kindern und Jugendlichen mit dem Internet im Kontext von Schule und Freizeit veröffentlicht. Schweizer Schülerinnen und Schüler im Alter von 9 bis 16 Jahren wurden zu Chancen und Risiken befragt, die ihnen im Internet begegnet sind. Zudem wurden Lehrerinnen und Lehrer zum Unterricht über Medienthemen und Präventionsarbeit befragt. 

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Für Kinder und Jugendliche hat sich YouTube zu einer primären Anlaufstelle für Information, Unterhaltung und Zeitvertreib entwickelt. Sie nutzen die Videoplattform aber nicht nur als Konsumenten, sondern produzieren als „Mini-Influencer“ vermehrt auch eigene Videos. Die Studie der Otto Brenner Stiftung befasst sich mit dieser Entwicklung und untersucht das Phänomen Influencing im Spannungsfeld zwischen Kommerz und Kreativität.

Am 6. März 2019 wurden im Rahmen der Veranstaltung „The Internet of Toys: Digitising Early Childhood International Preconference“ zwei neue Bücher vorgestellt, die sich mit Kindern und digitalen Medien befassen. Das Buch mit dem Titel „The Internet of Toys: Practices, Affordances and the Political Economy of Children’s Smart Play“ wurden von Giovanna Mascheroni und Donell Holloway im Verlag Palgrave Macmillan herausgebracht. Weitere Informationen über das Buch finden sie hier.

Eine Leseprobe (Inhaltsverzeichnis + zwei Kapitel) des Buches „Digitizing Early Childhood“ finden Sie hier. Das Buch wurde von Leila Green, Donell Holloway, Kylie Stevenson und Kelly Jaunzems herausgebracht und kann im Verlag „Cambridge Scholars Publishing“ erworben werden.

Bild: Leila Green, Donell Holloway & Giovanna Mascheroni