Wie kann die Forderung nach mehr Teilhabe von Kindern und Jugendlichen beim Kinder- und Jugendmedienschutz erreicht werden? Dieser Frage widmet sich die neuste Ausgabe der merz medien + erziehung und spezifiziert dabei unterschiedliche Möglichkeiten der Teilhabe. Insbesondere eine partizipative Teilhabe wird in der Ausgabe neu und weiter gedacht und liefert eine spannende Diskussionsgrundlage. Die vollständige Ausgabe kann hier bestellt werden. 

Der neue Bericht von jugendschutz.net zeigt erneut auf, welchen Nährboden das Netz Rechtsextremen bietet. Es wird deutlich, wie Gaming- und Social-Media-Plattformen für die Kontaktaufnahme und Vermittlung von Inhalten instrumentalisiert werden. In diesem Jahr dienten vor allem die Corona-Pandemie und die Flutkatastrophe als Anknüpfungspunkte. Im Rahmen des Jugendschutzes muss diesbezüglich dringend gehandelt werden, so jugendschutz.net. 

Ingrid Paus-Hasebrink und Philip Sinner beleuchten in ihrem neuen Buch „15 Jahre Panelstudie zur (Medien-)Sozialisation – wie leben die Kinder von damals heute als junge Erwachsene?“ welche Rolle Medien in der Übergangsphase des Erwachsenwerden spielen. Die Neuveröffentlichung schließt dabei an vorherige Bänder an und zeigt auf, was aus den Kindern der Panelstudie (Beginn 2005) geworden ist und welche Themen sie aktuell beschäftigen. Das Buch liefert einen spannenden Einblick in Sozialisationsprozesse. 

Der Fokus der diesjährigen JIM-Studie liegt auf dem Informationsverhalten von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahre und den damit einhergehenden Konsequenzen. Die Befragung von 1.200 Jugendlichen im Sommer 2021 zeigt, dass sich die Mediennutzung teilweise wieder normalisiert, aber dennoch einige Veränderungen, die durch die Covid-19-Pandemie beobachtet wurden, im Medienalltag verbleiben und eine intensive Auseinandersetzung mit der Steigerung der Medienkompetenz erfordern.  Read More →

Zwei neue Studien wurden in der letzten Woche zum Themenfeld Gefahren und Risiken“ veröffentlicht. Die Studie Online-Interaktionsrisiken aus der Perspektive von Neun- bis Dreizehnjährigen“ des JFF und dem Deutschen Kinderhilfswerk beleuchtet die Frage, wie Heranwachsende mit Risiken bei der Nutzung von sozialen Diensten oder Online-Games umgehen. Dabei wird deutlich, dass Heranwachsende ein hohes Schutzbedürfnis aufweisen, aber dennoch die Möglichkeiten der Teilhabe wahrnehmen wollen.

Read More →

Mit der Frage, wie ein Umgang mit sozialen Netzwerken und Internetangeboten gepflegt werden kann, um das digitale Wohlbefinden zu stärken, setzt sich das neuste Heft der klicksafe-Reihe Mobile Medien – Neue Herausforderungen auseinander. „Ommm Online – Wie wir unser digitales Wohlbefinden steigern weist auf die Funktionen der einzelnen sozialen Netzwerke und deren Effekte hin und leistet Hilfestellung, um das Thema in der Schule oder im Privaten anzusprechen.

Nach 2012 und 2014 beleuchtet der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) in Kooperation mit dem Südwestrundfunk (SWR) nun zum dritten Mal die Mediennutzung von zwei- bis fünfjährigen Kindern. Die Befragung von 600 Haupterzieher*innen verdeutlicht, wie der Medienalltag von Kleinkindern gestaltet wird. Unter anderem wird sichtbar, dass Streamingdienste auch bei den Jüngsten eine bedeutsame Rolle spielen. Der vollständige Bericht kann hier abrufen werden.  

Der diesjährige Welt-Mädchenbericht von Plan International, der im Rahmen des Welt-Mädchentags veröffentlicht wird, setzt sich mit Falschnachrichten und -informationen im Internet auseinandersetzt. Der Bericht schlussfolgert, dass junge Mädchen weltweit durch die Begegnung mit Falschinformationen  gehindert werden, sich für gesellschaftliche Themen zu engagieren. Als Grund hierfür konnte unter anderem fehlendes Wissen über den Umgang mit Falschinformationen identifiziert werden. Read More →

Einen Rückblick auf die TINCON in diesem Jahr, die am 24. September auf dem Gelände des Reeperbahn Festivals stattgefunden hat, ermöglichen der Livestream sowie einzelne Videomitschnitte der Talks auf YouTube. Obwohl die Veranstaltung als Veranstaltung von Jugendlichen für Jugendliche angedacht ist, erlauben die Videos nun auch Älteren einen Einblick in die Welt der Jugendlichen. 

Die neue Ausgabe der Zeitschrift merz 2021/04 trägt den Titel „MedienBildung für nachhaltige Entwicklung“ und liefert einen ersten Aufschlag, um Wege zu finden, Medien und Nachhaltigkeit vereinbaren. Die Ausgabe dient der Anregung des dazugehörigen Diskurses sowie der Vorstellung von Denkanstöße für die praktische Arbeit. Die aktuelle und vergangene Ausgaben sind hier zu finden.