Zum heutigen Safer Internet Day hat das deutsche EU Kids Online-Team unter dem Motto #fitfordemocracy einen Beitrag zur digitalen Teilhabe veröffentlicht. Anhand der EU Kids Online-Studie (2020) werden das Interesse an und die Arten der gesellschaftlichen Beteiligung verdeutlicht. Ebenso werden die Unterstützungsbedarfe und Möglichkeiten beleuchtet, die die digitale Teilhabe fördern. Hierbei nimmt die Ermöglichung einer sicheren Onlinenutzung – auch rechtlich – einen bedeutsamen Stellenwert ein.

Morgen findet der 19. Safer Internet Day statt. Auch diesem Jahr werden unter dem Motto „Together for a better internet“ Veranstaltungen organisiert, die das Internet vor allem für Kinder und Jugendliche zu einem sicheren Ort machen sollen. Der deutsche Safer Internet Day 2022 fokussiert sich mit dem Motto „Fit für die Demokratie – Stark für die Gesellschaft“ auf die Stärkung der demokratischen Bildung und Partizipation im Internet. Alle Veranstaltungen können über die obigen Verlinkungen abgerufen werden. 

Mit dem Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht „Fakt oder Fake? – Jugendschutz, Medienkompetenz und Desinformation beleuchten die Medienanstalten die Auswirkungen aktueller Entwicklungen auf die vurnerable Gruppe der Kinder und Jugendlichen. Sie betrachten die Stärkung der Medienkompetenz und der Regulierung des Jugendschutzes im Kontext von ansteigenden Desinformationen. Zusätzlich liefern sie neben einer wissenschaflichen Perspektive einge Best-Practice-Angebote.

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Die neuste Veröffentlichung aus der Reihe des Conkids-Projekts, welches vom vom Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut sowie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg durchgeführt wird, ermöglicht mittels eines explorativen Forschungsdesign einen Einblick in die familiäre Medienerziehung und Lernorganisation während der ersten Phase der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Schulschließungen.

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Jugendmedienschutz in Europa heißt die neuste Ausgabe der Zeitschrift “ Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis“ (Heft 1/2022) und erweitert den nationalen Blick auf die Nutzungsgewohnheiten von Jugendlichen und Medienschutzmaßnahmen. Hierfür werden auch die Ergebnisse der letzten EUKidsOnline Erhebung (2019) vorgestellt. Zusätzlich werden verschiedene Jugendmedienschutzstrategien diskutiert. Thematisch schließt die Ausgabe an die merz 2021/06 an und kann hier abgerufen werden. 

In ihrem Blogpost Von Aufwärtsvergleichen und Abwärtsspiralen: Soziale Vergleiche auf Instagram geht Kira Thiel vertiefend auf interne, geleakte, Studienergebnisse (facebook files) ein, die einen negativen Einfluss von Instagram auf das Wohlbefinden von jungen Menschen bestätigen. Der konstante soziale Vergleich wird dabei als eine Ursache genannt. Weitergehend berichtet sie über Konsquenzen und Unterstützungsmöglichkeiten.

In Zusammenarbeit mit klicksafe.de, saferinternet.at und Stop Hate Speech hat Instagram ein Leitfaden für Eltern und Beteuer*innen entwickelt, damit diese Kinder und Jugendliche unterstützen können Instagram sicher zu nutzen. Neben einer allgemeinen Erklärung werden vor allem die Funktionen von Instagram und die jeweiligen Einstellungen genauer erläutert, sodass eine Verwaltung der Funktion leichter gelingt. Der Leitfaden ist hier abrufbar. 

Die Ergebnisse der im Auftrag der BARMER entstandenen Sinus-Jugendstudie 2021 zeigen, dass 53 Prozent der 2.000 befragten 14 bis 17-Jährigen in Deutschland schonmal mit Cybermobbing in Berührung gekommen sind. 14 Prozent berichten dabei, dass sie Opfer von Cybermobbing wurden. Meist findet Cybermobbing über WhatsApp (59%), Instagram (41%) und TikTok (26%) statt und äußert sich häufig in Beleidigungen (72%). Weitere Informationen sind hier zu finden. 

Eine repräsentative Befragung von Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 18 Jahren im Auftrag der Landesanstalt für Medien NRW zeigt auf, dass Cybergrooming keine seltene Erfahrung ist. So berichten 24% der Befragten unter anderem, dass sie von Erwachsenen zu einer Verabredung aufgefordert wurden und 15%, dass sie freizügige Bilder erhalten haben. Kinder und Jugendliche werden vor allem über Instagram, gefolgt von WhatsApp und Snapchat, kontaktiert. Der vollständige Bericht ist hier zu finden.

 

Kurz vor dem Jahreswechsel ging sie endlich online: die CO:RE Knowledge Base. Hier werden aktuelle Publikationen zu Kinder und Jugendlichen und ihrer Onlinenutzung gebündelt. An der Erstellung waren mehr als 100 Forscher*innen aus 30 Ländern beteiligt. Die Sammlung soll zukünftige Forschungen im Themenbereich unterstützen. In den nächsten Monaten wird die Knowledge Base um methodischen, theoretische sowie ethische Inhalte ergänzt. Hier geht es direkt zur CO:RE Knowledge Base.