Zum Abschluss der dritten Projektphase hat das europäische Forschungsnetzwerk EU Kids Online einen interaktiven Bericht mit den wichtigsten Befunden zur Onlinenutzung von Kindern und Jugendlichen und den damit verbundenen Chancen und Risiken veröffentlicht. Künftig wird das Hans-Bredow-Institut, das von Beginn an als deutscher Projektpartner an dem Netzwerk mitgewirkt hat, die Koordination übernehmen.

EU Kids Online (2014) EU Kids Online: findings, methods, recommendations. EU Kids Online, LSE, London, UK. http://eprints.lse.ac.uk/60512/

Für die Studie wurden 982 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren in Deutschland befragt (repräsentative Zufallsauswahl; Erhebungszeitraum: 14. bis 23. März 2014). Sie deckt die Bereiche Unterhaltungs- und Kommunikationsmedien, Internetnutzung, Kommunikationsverhalten und Soziale Netzwerke sowie allgemeine Mediennutzung und Gaming ab und formuliert darüber hinaus Handlungsempfehlungen für Eltern.

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Ziel der Studie „Young Children (0-8) and digital technology: A qualitative exploratory study across seven countries” war es, die Erfahrungen von kleinen Kindern (0-8 Jahre) und ihren Familien im Umgang mit digitalen Medien wie etwa Smartphones, Tablets und Computern mit qualitativen Methoden abzubilden. Neben der Befragung zur Nutzung von (Online-)Medien, wurde auch erfasst, wie Eltern ihre Kinder dabei begleiten und unterstützen, um so potenzielle Chancen und Risiken der Nutzung besser abschätzen zu können.

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Im Final Report des Net Children Go Mobile-Projekts werden sowohl quantitative als auch qualitative Ergebnisse zur Internetnutzung von Kindern präsentiert. Auf der einen Seite wird die Internetnutzung mobiler und “persönlicher”. Kinder sind in der Lage unterwegs zu kommunizieren, Informationen abzurufen und ihren Interessen auf vielfältigen Wegen online nachzukommen. Ihre Kompetenzen im digitalen Bereich und in Sicherheitsfragen nehmen genauso wie ihre kommunikativen Fähigkeiten zu und sie fühlen sich dank ihrer Smartphones besser mit ihren Freunden verbunden (81% der befragten Kinder geben dies an).

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Für die Studie „Jugend 3.0 – abgetaucht nach Digitalien?“ der Techniker Krankenkasse wurden 1000 deutschsprachige Eltern mit Kindern zwischen 12 und 17 Jahren zum Mediennutzungsverhalten ihrer Kinder befragt. Untersucht wurde unter anderem, wie Jugendliche mit digitalen Medien ausgestattet sind, wie sie Computer, Internet und Smartphone nutzen und welche Auswirkungen dies auf ihren Alltag hat. Zudem wurden die Eltern gefragt, wie sie das Nutzungsverhalten ihrer Kinder bewerten und begleiten.

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