Die Ergebnisse der deutschen Kids‘ Digital Lives in COVID-19 Times (KiDiCoTi) Befragung wurden veröffentlicht. Der Bericht gibt einen Überblick, wie Familien in Deutschland die Phase des Lockdowns erlebt haben und inwiefern dies ihre Mediennutzung verändert hat. Die Daten wurden im Sommer 2020 in 15 europäischen Ländern erhoben. Der internationale Bericht wird voraussichtlich im Frühjahr 2021 erscheinen. Zwischenzeitlich kann ein Blick in die Berichte aus Irland und Österreich geworfen werden. 

Der Kindersender KiKa erweitert vor dem Hintergrund des Lockdowns und den erneuten Schulschließungen ihr Programm- und Online-Angebot. Ab dem 11. Januar sollen Kinder und Familien für drei Wochen durch das Sonderprogramm auf allen KiKa-Plattformen zuhause medial begleitet werden. Neben neuen Wissens- und Geschichtsformaten werden vermehrt Filme zum Entspannen und Tipps zur Beschäftigung ins Programm aufgenommen. Ein Überblick über die Angebote ist hier zu finden. 

Viele Schüler*innen starten in das neue Jahr mit erneuten Schulschließungen und einer Verlagerung des Unterrichts in ihr Kinderzimmer – wodurch auch ihre Mediennutzung ansteigt. Zuvor gesammelte Erfahrungen werden jetzt als wichtige Orientierungen dienen. Zusätzlich bieten viele Internetseiten Informationsbündel an, um Eltern und ihre Kinder in dieser Zeit zu unterstützen. Die Informationen, die die EU-Initiative klicksafe unter dem Motto #staysafewithklicksafe sammelt, sind hier abrufbar. 

In Kooperation mit der TK hat das Bündnis gegen Cybermobbing e.V. die Folgestudie „Cyberlife III“ zum Thema Cybermobbing durchgeführt. Die Daten geben Aufschluss darüber, wie sich Cybermobbing verändert und wie sich die Corona-Pandemie auf das Verhalten der Jugendlichen auswirkt hat. Es wird sichtbar, dass Cybermobbing ein wachsendes Problem darstellt, sich durch die Umstellung auf  Fernunterricht verstärkt hat und bestehende Präventionsmaßnahmen nicht ausreichen. Die Ergebnisse sind online einsehbar.  

Seit März 2020 arbeitet die Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Kommission eng mit europäischen Wissenschaftler*innen zusammen, um die Folgen der Covid-19-Pandemie auf die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen, im Hinblick auf schulische Aktivitäten, Online-Sicherheit, Privatsphäre und das Wohlbefinden, zu erforschen. Die ersten Ergebnisse der Kids’ Digital Lives in CoVID-19 crisis Times (KiDiCoTi)“ wurden nun veröffentlicht.  Read More →

Die aktuelle Erhebung der Studienreihe Jugend, Informationen und Medien (JIM), welche sich unter anderem mit der Mediennutzung während der Covid-19-Pandemie auseinandersetzt, erscheint Ende 2020. Die ersten Ergebnisse der Befragung, die im Juni und Juli 2020 durchgeführt wurde, sind schon jetzt einsehbar. Die befragten Jugendlichen zeigen deutlich auf, dass die Pandemie und die Schulschließungen unterschiedlich gestaltet und wahrgenommen wurden. Alle Ergebnisse sind hier abrufbar.

Aktuell sind Schülerinnen und Schüler von deutschlandweiten Schulschließungen betroffen. Dabei verlagert sich ihr schulischer Alltag sowie die Pflege von sozialen Kontakten in die digitale Welt. Im Rahmen der JIM-Studie hat der mpfs eine Zusatzbefragung zu diesem Thema durchgeführt und den Umgang von Schülerinnen und Schüler mit der besonderen Situation untersucht. Der vollständige Bericht ist hier zu finden. 

Seit einigen Wochen sind die Schulen und Kitas geschlossen, um einer Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Die ersten Auswirkungen auf die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen zeichnen sich ab. Schließlich verlagert sich nicht nur die Vermittlung von schulischen Lerninhalten in die digitale Welt; auch die unverplante Freitzeit sowie die eingeschränkten Möglichkeiten, soziale Kontakte zu pflegen, steigern die Nutzung digitaler Medien. Read More →