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Mediennutzende Kinder, digital oder analog, sind vermehrt mit Werbung konfrontiert, welche sich an sie als Zielgruppe richtet. Inwieweit die an Kinder gerichtete Werbung einen ungesunden Lebensstil und eine unausgewogene Ernährung bewirbt, untersuchen zwei neue Studien. Während foodwatch e. V. das Verhalten von Influencer*innen, die für viele Kinder eine Idolfunktion einnehmen, beobachtet, analysiert PD Dr. Tobias Effertz von der Universität Hamburg das allgemeine Werbehalten im Fernsehen und Internet.
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Die Arbeitsgruppe „Kinder-Influencing“, welche aus einer Vielzahl an Personen besteht, die sich mit den Möglichkeiten und Risiken von Online-Medien für Kindern und Jugendliche befassen, hat umfangreiche Handlungsempfehlungen für Familien zum Thema Kinder-Influencing veröffentlicht. Die Empfehlungen sollen Eltern unterstützen ihre Kinder zu begleiten und vor Risiken zu schützen, ohne die Kreativität der jungen Creators auszubremsen. Die Empfehlungen können hier nachgelesen werden. 

Das Deutsche Kinderhilfswerk beobachte mit Besorgnis, dass Unterscheidungen zwischen privaten und öffentlichen Momenten bei Kinder-Influencern immer häufiger verschwimmen. Dieser Trend werfe Fragen über die Schutzwürdigkeit von Kindern und der Grenze zwischen Vergnügen und Kinderarbeit auf. Das Dossier „Zwischen Spielzeug, Kamera und YouTube – Wenn Kinder zu Influencern (gemacht) werden“ stellt diese Fragen in den Fokus und reflektiert sie aus verschiedenen Perspektiven.