In ihrem Blogpost Von Aufwärtsvergleichen und Abwärtsspiralen: Soziale Vergleiche auf Instagram geht Kira Thiel vertiefend auf interne, geleakte, Studienergebnisse (facebook files) ein, die einen negativen Einfluss von Instagram auf das Wohlbefinden von jungen Menschen bestätigen. Der konstante soziale Vergleich wird dabei als eine Ursache genannt. Weitergehend berichtet sie über Konsquenzen und Unterstützungsmöglichkeiten.

In Zusammenarbeit mit klicksafe.de, saferinternet.at und Stop Hate Speech hat Instagram ein Leitfaden für Eltern und Beteuer*innen entwickelt, damit diese Kinder und Jugendliche unterstützen können Instagram sicher zu nutzen. Neben einer allgemeinen Erklärung werden vor allem die Funktionen von Instagram und die jeweiligen Einstellungen genauer erläutert, sodass eine Verwaltung der Funktion leichter gelingt. Der Leitfaden ist hier abrufbar. 

Seit einigen Jahren müssen Post auf Instagram bei expliziter Markennennung als Werbung markiert werden, künftig müssen Influencer*innen in Norwegen auch retuschierte Bilder als solche kennzeichnen (betrifft ebenso Werbebilder). Ziel ist es dadurch Kinder und Jugendliche vor unrealistischen und ungesunden Schönheitsidealen zu schützen. In der konkreten Umsetzung bedeutet dies, dass fortan ein Logo die retuschierten Stellen sichtbar machen wird. Das Gesetz soll im Sommer 2022 in Kraft treten. 

In der 16. Folge der Podcast-Reihe „Game of Phones“ des Elternratgebers „SCHAU HIN!“ spricht Dr. Judith Ackermann über ihre Forschungen zu Beauty-Standards und die Funktion von Instagram und anderen Plattformen. In der Folge werden die Gestaltungsmöglichkeiten, die die Plattformen anbieten und deren Auswirkungen auf das Selbst, die Bewertung zwischen Peers sowie die Rolle von Influencer*innen näher beleuchtet. Die Podcast-Folge sowie der gesamte Podcast kann hier gehört werden.