Zum dritten Mal gibt die repräsentative Studie, die von sechs Verlagshäusern finanziert wurde, detaillierte Einblicke in die Lebenswelt der vier- bis 13-Jährigen Kinder in Deutschland. Neben den Mediennutzungsgewohnheiten der Kinder und ihrer Positionierung im Feld der digitalen und analogen Welt, wird hier auch die Rolle der Kinder innerhalb der Familie, des Freundeskreises und im schulischen Umfeld untersucht.

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Die klassische Bildungskonstellation von Lehren, Lernen und Wissen ändert sich durch die Digitalisierung grundlegend. Mit YouTube, als fester und selbstverständlicher Bestandteil ihres Alltags, bringen Jugendliche heute formale und non-formale Bildungswelten zusammen. In einer repräsentativen empirischen Studie vom Rat für Kulturelle Bildung zur YouTube-Nutzung von Jugendlichen unter dem Thema „Digitalisierung und Kulturelle Bildung“ wird diese Entwicklung untersucht.

Für Kinder und Jugendliche hat sich YouTube zu einer primären Anlaufstelle für Information, Unterhaltung und Zeitvertreib entwickelt. Sie nutzen die Videoplattform aber nicht nur als Konsumenten, sondern produzieren als „Mini-Influencer“ vermehrt auch eigene Videos. Die Studie der Otto Brenner Stiftung befasst sich mit dieser Entwicklung und untersucht das Phänomen Influencing im Spannungsfeld zwischen Kommerz und Kreativität.